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FSV Werdohl verharrt nach Niederlage in Hünsborn im Keller

2. September 2014

Werdohl – Die These des Liedes, das am Sonntagnachmittag mehrfach aus den Lautsprechern auf dem Sportplatz an der Rheinauer Straße schallte, war in Bezug auf die Partie gegen die FSV Werdohl doch etwas gewagt: „RW Hünsborn, du liegst so weit vorn!“ Weit vorn lagen die Hünsborner gegen die Elf von FSV-Trainer Marco Sadowski mitnichten. Aber die Werdohler ermöglichten ihnen 45 starke Minuten – und damit einen 2:1-Heimsieg.

Auch der eingewechselte Gian-Marco De Luca (rechts) brachte für die FSV Werdohl bei der 1:2-Niederlage in Hünsborn nicht die Wende. Die gegnerischen Verteidiger wie hier Dennis Ermin waren oft Zweikampfsieger. © Müller

Auch der eingewechselte Gian-Marco De Luca (rechts) brachte für die FSV Werdohl bei der 1:2-Niederlage in Hünsborn nicht die Wende. Die gegnerischen Verteidiger wie hier Dennis Ermin waren oft Zweikampfsieger.

Und das, obwohl die Gäste im ersten Durchgang den Rucksack der 0:5-Heimklatsche in bemerkenswerter Weise abschüttelten, den Hünsbornern in Sachen Lauffreude und Zweikampfhärte vor allem im Mittelfeld den Schneid abkauften. Der Lohn war der Führungstreffer von Onur Benli. „In der ersten Halbzeit sind wir wesentlich anders aufgetreten als gegen Olpe. Ich war in der Pause gar nicht unzufrieden“, äußerte Sadowski.

Aufgeräumte Sätze, zu denen der Coach offenbar erst mit ein paar Stunden Abstand in der Lage war. In der verkorksten zweiten Hälfte schädigte Sadowski seine Stimme, forderte seine Mannen immer wieder lautstark auf, das Spiel breit zu machen. „Wir sind wieder in ein altes Muster zurückgefallen, haben ständig durch die Mitte gespielt“, kritisierte der Werdohler Trainer.

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FSV Werdohl mit unnötiger Niederlage in Hünsborn

1. September 2014

Hünsborn –  Mit einer unnötigen 1:2 (1:0)-Niederlage bei RW Hünsborn hat die FSV Werdohl den Start in die Fußball-Landesliga am Sonntagnachmittag endgültig vermasselt. Für die Elf von FSV-Trainer Marco Sadowski steht damit nach drei Begegnungen der neuen Saison lediglich ein Pünktchen zu Buche.

Lukas Kessler (links, im Zweikampf mit Hünsborns Dennis Ermin) und die FSV Werdohl brachten eine 1:0-Führung nicht über die Zeit. © Müller

Lukas Kessler (links, im Zweikampf mit Hünsborns Dennis Ermin) und die FSV Werdohl brachten eine 1:0-Führung nicht über die Zeit.

Dabei gerieten die Gäste in Hünsborn in den ersten 45 Minuten kaum in Bedrängnis, im Gegenteil: Fisnik Zejnullahu gehörte per Freistoß die erste erwähnenswerte Offensivszene der Partie (2.). Danach passierte lange Zeit vor beiden Toren wenig. Die FSV verzeichnete im Mittelfeld viele Ballgewinne und erarbeitete sich so ein kleines optisches Übergewicht, ohne jedoch im Minutentakt gefährlich vor RW-Schlussmann Tobias Wurm aufzutauchen. Umso sehenswerter die Flanke von Dennis Strongface, die am langen Pfosten direkt auf den Fuß von Onur Benli fiel, der zur 1:0-Führung aus FSV-Sicht vollstreckte (27.). Ohne große Mühe brachten Sadowskis Schützlinge das Zwischenergebnis in die Kabine.

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FSV Werdohl wohl monatelang ohne Kapitän Sander

26. August 2014

Werdohl – Am Tag nach der 0:5-Klatsche gegen die SpVg Olpe sprach Trainer Marco Sadowski von der FSV Werdohl die Schwächen an, nahm seine Spieler wegen der prekären personellen Lage aber auch in Schutz – und muss mit Kapitän Manuel Sander einen Leistungsträger mutmaßlich monatelang ersetzen.

Bartos Mura (rechts) und die FSV Werdohl waren der SpVg Olpe am Sonntag klar unterlegen und müssen mit dem langfristigen Ausfall von Kapitän Manuel Sander einen weiteren Rückschlag verkraften. © Müller

Bartos Mura (rechts) und die FSV Werdohl waren der SpVg Olpe am Sonntag klar unterlegen und müssen mit dem langfristigen Ausfall von Kapitän Manuel Sander einen weiteren Rückschlag verkraften.

Ungewohnt ruhig verhielt sich der Werdohler Trainer, der ansonsten für sein durchaus engagiertes Coaching bekannt ist, am Sonntag an der Seitenlinie. „Irgendwann hast du als Trainer ein Gefühl dafür. Es gibt Tage, an denen du frühzeitig anerkennen musst, wie gut der Gegner ist“, räumte Sadowski ein, dass wohl auch die klügsten Zwischenrufe seinerseits gegen diese Olper verpufft wären.

Und so ist der Coach „zwiegespalten“, wie er selbst sagt. Zwar weiß er um die lange Ausfallliste in seinem Kader, doch ist die nur eine von mehreren Erklärungen dafür, dass die FSV gegen den Titelkandidaten aus den Nachbarkreis zu keinem Zeitpunkt ein ebenbürtiger Konkurrent war. „Ein bisschen mehr Gegenwehr hätte ich mir schon gewünscht“, gab Sadowski zu, auch wenn dennoch eine gute Elf auf dem Platz gestanden habe.

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FSV Werdohl gegen SpVg Olpe ohne Chance

25. August 2014

Werdohl –  Chancenlos, hilflos, torlos: In einem einseitigen Spiel kam eine personell arg dezimierte FSV Werdohl am Sonntag in der Fußball-Landesliga gegen die SpVg Olpe mit 0:5 (0:2) unter die Räder.

Die FSV Werdohl kam gegen die SpVg Olpe oft einen Schritt zu spät, so wie hier Fisnik Zejnullahu (links) gegen Julian Scheppe. © Müller

Die FSV Werdohl kam gegen die SpVg Olpe oft einen Schritt zu spät, so wie hier Fisnik Zejnullahu (links) gegen Julian Scheppe.

Während sich die als Titelkandidat gehandelten Olper damit für die 0:4-Auftaktpleite gegen den SSV Meschede rehabilitierten, ist die FSV auch nach dem ersten Heimauftritt weiter tor- und sieglos.

Die favorisierten Gäste münzten ihre Tempovorteile insbesondere auf den Außenbahnen rasch in Torchancen um. Der ständige Unruheherd Thomas Rath hatte für die SpVg über den rechten Flügel die erste Möglichkeit, schoss aus spitzem Winkel aber FSV-Torwart Simon Felbick an (5.). Kurz darauf setzte Rath mit einer nahezu perfekten Flanke Jannik Buchen im Zentrum ein. Der Angreifer köpfte jedoch völlig freistehend neben den Werdohler Kasten (9.).

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Werdohls Trainer Sadowski mit torlosem Auftakt unzufrieden

18. August 2014

Werdohl – Mit knapp 24 Stunden Abstand fand Marco Sadowski, neuer Trainer der FSV Werdohl, das 0:0 bei RW Erlinghausen zum Auftakt der Fußball-Landesliga unter den Augen von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke dann doch „in Ordnung“. Dennoch sparte der Coach nicht mit Kritik – und die personellen Sorgen werden größer.

Innenverteidiger Marius Maus (links) ist einer von vier Werdohlern, die in Erlinghausen in der Startaufstellung standen, aber am kommenden Sonntag gegen die SpVg Olpe sicher ausfallen. © Müller

Innenverteidiger Marius Maus (links) ist einer von vier Werdohlern, die in Erlinghausen in der Startaufstellung standen, aber am kommenden Sonntag gegen die SpVg Olpe sicher ausfallen.

Torloses Unentschieden in einem Auswärtsspiel mit mehr als 100 km Anfahrt, und das gar in mehr als 30-minütiger Unterzahl: Vordergründig klingt das nach einem keineswegs schlechten Resultat. Sadowski aber passte der Auftritt seiner Elf über weite Strecken überhaupt nicht. „Vor allem in der ersten Halbzeit war das von uns viel zu wenig Bewegung, wir haben zu selten nach außen gespielt. Durch die Mitte ging fast jeder Ball verloren“, legte der Werdohler Coach den Finger in die Wunde.

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FSV Werdohl startet mit torlosem Remis

18. August 2014

ERLINGHAUSEN – Viel gelaufen, viel gearbeitet, aber am Ende nicht belohnt: Die FSV Werdohl ist am Sonntag mit einem torlosen Remis bei RW Erlinghausen in die neue Saison der Fußball-Landesliga gestartet.

Nach der gelb-roten Karte für Redouane El Alami (rechts) musste die FSV Werdohl im Auftaktspiel der Fußball-Landesliga bei RW Erlinghausen mehr als eine halbe Stunde lang in Unterzahl agieren. © Müller

Nach der gelb-roten Karte für Redouane El Alami (rechts) musste die FSV Werdohl im Auftaktspiel der Fußball-Landesliga bei RW Erlinghausen mehr als eine halbe Stunde lang in Unterzahl agieren.

Der neue Trainer Marco Sadowski war mit der Leistung seines Teams überhaupt nicht einverstanden, auch wenn dieses trotz einer mehr als 30-minütigen Unterzahl mehrfach am Siegtreffer schnupperte.

FSV-Linksverteidiger Florian Neuke hatte schon in der Anfangsphase das Führungstor für die Gäste auf dem Fuß, scheiterte aber freistehend am Erlinghausener Torhüter Benedikt Müller. Auf der Gegenseite hatte RW-Kapitän Daniel Berlinski per Kopf nach einem Eckball die erste Möglichkeit, köpfte aber neben das Gehäuse von FSV-Schlussmann Marcus Grete (9.). Mitte der ersten Hälfte tauchte erneut der umtriebige Neuke vor Müller auf, aber wieder schoss der 21-Jährige dem Keeper in die Arme. „Wenn Neuke nur eine seiner Chancen genutzt hätte, hätten wir vielleicht gewonnen“, trauerte Sadowski den Gelegenheiten nach dem Schlusspfiff nach.

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