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„Jules“ sucht bei der FSV neue Herausforderung

27. Juli 2016

Julian Kroll kämpft nach elf Jahren beim VfB Altena nun um einen Stammplatz im Landesliga-Team der FSV Werdohl.

Julian Kroll kämpft nach elf Jahren beim VfB Altena nun um einen Stammplatz im Landesliga-Team der FSV Werdohl.
© Schäfer

Werdohl – Elf Jahre lang kickte Julian Kroll für den VfB Altena, war beim Vizemeister des Lüdenscheider Fußball-Kreisoberhauses in den vergangenen vier Spielzeiten Kapitän, Führungsspieler, Leitwolf und zuletzt auch kickender Co-Trainer. Ein Typ, der bei den Blau-Weißen stets voran und keinem Zweikampf aus dem Weg ging. „Es war eine sehr schöne Zeit beim VfB“, betont der 27-Jährige, der nun die sportliche Herausforderung beim Landesligisten FSV Werdohl sucht.

Während Julian Kroll im Team der Altenaer seinen Stammplatz in den vergangenen Spielzeiten sicher hatte, muss sich der Lüdenscheider am Riesei erst noch beweisen und sich einen Platz in der Startformation erarbeiten. Es ist eine Herausforderung, die den 27-Jährigen reizt und der er sich auch gerne stellt. Und es lässt sich bislang auch gut an für Julian Kroll. In den ersten drei Vorbereitungsspielen der FSV stand der Lüdenscheider jeweils von Beginn an auf dem Platz, erledigte seine Aufgaben im defensiven Mittelfeld als Spielzerstörer und Ballverteiler gewohnt zuverlässig. Die „Sechser“-Position ist es auch, die Kroll am liebsten spielt und für die er auch von FSV-Sportchef Carsten Minker geholt wurde.

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26. Juli 2016

FSV-Neuzugang Steffen Hegemann (rechts) hinterließ in der Innenverteidigung einen guten Eindruck.

FSV-Neuzugang Steffen Hegemann (rechts) hinterließ in der Innenverteidigung einen guten Eindruck.
© Schäfer

Werdohl – Noch am Donnerstagabend war die Chancenverwertung des Fußball-Landesligisten FSV Werdohl beim 3:2-Sieg im freundschaftlichen Vergleich gegen den A-Kreisligisten SC Plettenberg ausreichend bis mangelhaft, am Sonntag aber verdiente sich die Abteilung Attacke Bestnoten. Bei idealem Biergarten-Wetter schenkten die Riesei-Kicker dem Bezirksligisten ASSV Letmathe reichlich ein, gewannen souverän 7:0 (3:0).

Eine gute halbe Stunde lang waren die Letmather, die mit einem schmalen Aufgebot angereist waren, ein Gegner auf Augenhöhe. In der Defensive ließen die Gäste zunächst wenig anbrennen und kombinierten flüssig nach vorne. In Gefahr geriet der Werdohler Kasten dabei aber nur ein einziges Mal, als Faust das Leder knapp über das Gestänge hob (14.). Ansonsten stand die FSV-Hintermannschaft, in der diesmal Schröder und Hegemann anstelle von Rattelsberger und Maus den Innenblock bildeten, kompakt und sicher. Im zentralen Mittelfeld übernahm wie schon am Donnerstag gegen den SCP Neuzugang Julian Kroll den defensiven Part, während Faruk Cakmak das Offensivspiel vorantrieb und einige feine Pässe spielte.

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FSV Werdohl im Abschluss zu fahrlässig

22. Juli 2016

Die FSV Werdohl um Neuzugang Julian Kroll (links) tat sich am Donnerstagabend gegen den SC Plettenberg schwer, setzte sich gegen den forsch auftretenden A-Kreisligisten am Ende aber knapp mit 3:2 durch.
Die FSV Werdohl um Neuzugang Julian Kroll (links) tat sich am Donnerstagabend gegen den SC Plettenberg schwer, setzte sich gegen den forsch auftretenden A-Kreisligisten am Ende aber knapp mit 3:2 durch.

Werdohl – Mangelnde Konsequenz im Torabschluss, Probleme in der Spieleröffnung und zu leichte Ballverluste im Mittelfeld – beim Auftritt des Fußball-Landesligisten FSV Werdohl im zweiten Vorbereitungsspiel steckte am Donnerstagabend noch reichlich Sand im Getriebe. „Das war nicht wirklich gut von uns“, brachte es FSV-Trainer Manuel Sander nach dem 3:2 (1:0)-Erfolg gegen den engagiert auftretenden A-Kreisligisten SC Plettenberg auf den Punkt.

„Wir haben zu kompliziert gespielt und in der Summe zu viele Chancen liegen lassen. Aber das werden wir in den nächsten Wochen noch hinbekommen. Ganz sicher sogar“, meinte Sander nach diesem aufschlussreichen und letztlich auch unterhaltsamen 90-Minüter, in dem die Zweikämpfe auf beiden Seiten beherzt geführt wurden und Schiedsrichter Wilczek (Lüdenscheid) gleich sechs Mal den gelben Karton zückte. Überhart war der Test dabei keineswegs, bot sogar eine bemerkenswerte Fair-Play-Geste von FSV-Kapitän Lukas Kessler. Als der starke SCP-Torhüter Sören Langwald nach einem missratenen Klärungsversuch seiner Vorderleute die Kugel mit der Hand aufgenommen hatte, entschied Referee Wilczek zur Überraschung aller Akteure auf regelwidrigen Rückpass. Dieses „Geschenk“ nahm Kessler aber nicht an und schob die Kugel aus fünf Metern absichtlich ins Toraus.

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Neuaufbau bei der FSV Werdohl II

11. Juli 2016

Domenico Musella (rechts) steht für den kompletten Neuaufbau der FSV Werdohl II.
Domenico Musella (rechts) steht für den kompletten Neuaufbau der FSV Werdohl II.
© Schäfer

Werdohl – Wie sich die Zeiten doch ändern: Ohne Vorbereitung und Testspiele, streng genommen sogar ohne eine „richtige“ Mannschaft legte die FSV Werdohl II nach dem Abstieg aus der Fußball-Bezirksliga im vergangenen Jahr einen „Kaltstart“ hin.

Erst eine Woche vor dem Ligastart wurde mit Mehmet Cabuk ein Spielertrainer präsentiert. Es folgten etliche hohe und weniger hohe Niederlage und, ja, auch das eine oder andere Erfolgserlebnis. Da TuRa Brügge noch weniger punktete als die Werdohler Reservisten und der SC Lüdenscheid in die Bezirksliga aufstieg, hielt die FSV II mit Ach und Krach die Klasse.

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FSV Werdohl trennt sich im Test 1:1 vom FC Iserlohn

11. Juli 2016

Rejhn Zekovic (links) und die FSV Werdohl trotzten dem Westfalenligisten FC Iserlohn im ersten Testspiel zur Vorbereitung auf die neue Saison ein 1:1-Unentschieden ab. J Foto: Müller

Iserlohn – Das erste „Beschnuppern“ brachte keinen Sieger: Fußball-Landesligist FSV Werdohl trennte sich in seinem ersten Testspiel der Vorbereitung auf die neue Saison am Sonntag mit 1:1 (1:0) vom Westfalenligisten FC Iserlohn.

Schon bald werden sich beide Teams erneut gegenüber stehen. Denn die Waldstädter sind Anfang August in der ersten Runde des Westfalenpokals am Riesei zu Gast. Es wäre verwunderlich, wenn sich die Kontrahenten dann nicht in einer besseren Verfassung befänden. Denn dort war, nachdem beide Mannschaften erst vor wenigen Tagen das Training aufgenommen haben, naturgemäß noch ein wenig Sand im Getriebe, ließen mit zunehmender Spieldauer Tempo, Kraft, Konzentration und Zielstrebigkeit nach.

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Lockerer Aufgalopp zum Trainingsstart bei der FSV Werdohl

4. Juli 2016

 

Vier der sechs Neuzugänge durfte Trainer Manuel Sander (links) bei der FSV Werdohl zum Trainingsauftakt begrüßen.
© Müller

Werdohl – Das Wort „Aufgalopp“ hatte in diesem Fall seine Berechtigung, Trainer Manuel Sander nannte es nicht mehr als ein „erstes Zusammenkommen“. Mit einer lockeren, kurzen Einheit sind die Landesliga-Fußballer der FSV Werdohl am Samstagmittag in die Vorbereitung auf die neue Saison eingestiegen.

Der Coach überließ dabei die Leitung des Trainingsauftaktes über weite Strecken seinen beiden Co-Trainern Eddie Fatnassi und Simon Felbick, verfolgte das Geschehen zunächst noch in Zivil vom Spielfeldrand aus. Mit letzter Ernsthaftigkeit gingen die Akteure am Riesei noch nicht zu Werke.

Das hatte unter anderem damit zu tun, dass große Teile des Teams wegen der muslimischen Fastenzeit oder urlaubsbedingt noch fehlten. Lediglich neun Kicker, darunter mit Cem Aktan (bisher TuS Heven), Rückkehrer Dennis Rattelsberger (TuS Plettenberg), Faruk Cakmak (VTS Iserlohn) und Julian Kroll (VfB Altena) vier der sechs Neuzugänge, führten die kleineren Spielformen auf dem Kunstgrün aus.

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