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Zufriedenheit bei der FSV über ersten Saisonsieg gegen Attendorn

24. August 2016

Die Werdohler Innenverteidigung um Rückkehrer Dennis Rattelsberger (links) ging gegen den SV Attendorn kompromisslos und energisch in die Zweikämpfe.

Werdohl – Es hatte etwas von verkehrter Welt. Nicht die FSV Werdohl, die zum Start der Fußball-Landesliga nach schwacher Leistung beim SC Hennen unterlegen war, agierte gegen den SV Attendorn zaghaft. Es waren die Hansestädter, die nach einem 5:0-Sieg gegen den FC Altenhof erstaunlich blass blieben.

Das war nicht allein der Attendorner Nicht-Leistung geschuldet, sondern auch der Tatsache, dass die etwas unerwartete Schmach von Hennen bei den Werdohlern offenbar die Sinne geschärft hatte. „Die Jungs haben es jetzt geschnallt“, bemerkte FSV-Trainer Manuel Sander in ähnlich nüchternen Ton wie eine Woche zuvor. Da freilich hatte das Ergebnis ganz anders ausgesehen.

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FSV-Niederlage in Hennen ist ein unerwarteter Rückschlag

16. August 2016

Intensive Duelle lieferten sich Faruk Cakmak (links) und die FSV Werdohl mit den Akteuren des SC Hennen eine ganze Menge. Letztlich gewannen die Lennetaler davon zu wenige, um Zähler aus dem Iserlohner Norden mitzunehmen.
© Müller

Werdohl – Als Lukas Kessler am Sonntag in Minute 72 beim Stande von 1:0 für den SC Hennen einen Freistoß von der Strafraumgrenze über den Kasten schoss, ballte Hennens Abwehrchef Torben Ochs die Faust und stieß einen Jubelschrei aus. Eine symbolträchtige Geste.

Sie ließ erahnen: Dieses Auftaktspiel der Fußball-Landesliga würde für die FSV Werdohl kein gutes Ende nehmen. Der 90-Minüter im Iserlohner Norden war deshalb ein denkwürdiger, weil er der FSV einen Rückschlag zufügte, der so nicht unbedingt zu erwarten gewesen war.

Keine einzige Niederlage hatten die Lennetaler in ihren acht Vorbereitungspartien – das gewonnene Westfalenpokal-Duell gegen den FC Iserlohn inklusive – kassiert. Dann aber, als es erstmals um Punkte ging, brachten die Werdohler ihre PS nicht richtig auf die Straße. „Wenn man es sonntags nicht auf den Platz bringt, kann die Vorbereitung so gut gewesen sein wie sie will. Das bringt dann nichts“, sagte Trainer Manuel Sander. „Viel zu viele einfache Fehler, zu kompliziert und zu langsam gespielt“, zählte er die offensichtlichsten Mängel auf.

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FSV Werdohl verpatzt Saisonauftakt in der Landesliga

15. August 2016

In Halbzeit zwei setzten Marcus Brüll (Mitte) und die FSV Werdohl die Akteure des SC Hennen mehr unter Druck. Entscheidend durchsetzen konnten sich die Schützlinge von Trainer Manuel Sander aber zu selten.
© Müller

Hennen – Nach einer Vorbereitungsphase ohne Niederlage fuhr die FSV Werdohl eigentlich selbstbewusst zu ihrem Auftaktspiel in der Fußball-Landesliga beim SC Hennen. Doch die Elf von FSV-Coach Manuel Sander setzte den Saisonstart am Sonntag in den Sand, unterlag im Iserlohner Norden mit 1:2 (0:1).

Von Schwung, den die 4:2-Generalprobe gegen Westfalenliga-Aufsteiger SC Neheim am vergangenen Dienstag vielleicht hätte bringen können, war im Werdohler Spiel nichts zu sehen. Stattdessen verwickelten die Gastgeber – wie die FSV in einem 4-4-2-System angeordnet – die Lennetaler vor allem im ersten Durchgang in einen Abnutzungskampf der taktischen Art.

Torgefahr entstand auf diese Weise fast schon logisch eher durch Standardsituationen. Eine solche brachte auch die Führung des SC. Kurz vor der Pause fand ein Freistoß, getreten vom für früh für den angeschlagenen Katrakazos eingewechselten Jack James Hobson-Mc Veig, sein Ziel. Aus halbrechter Position flog die Kugel über FSV-Torhüter Markus Grete hinweg zum 1:0 in die Maschen (43.).

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FSV Werdohl absolviert letztes Testspiel gegen SC Neheim

9. August 2016


Auch wenn Maciej Maciejewski, der polnische Neuzugang der FSV, hier zu Fall kommt: Im Erstrundenspiel des Westfalenpokals waren es eher die Akteure des FC Iserlohn, die im Riesei-Stadion strauchelten.
© Müller

Werdohl – Sie mussten also nachsitzen, die Spieler der FSV Werdohl. Nach dem Abpfiff der ín der Verlängerung gewonnenen Erstrundenpartie im Fußball-Westfalenpokal gegen den FC Iserlohn (2:1) störte das aber niemanden wirklich.

„90 Minuten hätten auch gereicht“, bekannte Trainer Manuel Sander trotzdem. Die offensive und mutige Gangart, die Sander im Vorfeld angedeutet hatte, erwies sich für die FSV letztlich als Schlüssel zum Erfolg – und erwischte die Iserlohner auf dem falschen Fuß. „Ich glaube nicht, dass sie das wirklich auf dem Schirm hatten“, mutmaßte Sander.

In Runde zwei wartet auf den Favoritenschreck aus dem Lennetal der SC Neheim – jene Mannschaft also, gegen die die FSV heute Abend (19.30 Uhr, Riesei-Stadion) ihr letztes Testspiel in dieser Saisonvorbereitung absolviert. Kurios: Auch gegen Iserlohn hatten die Werdohler vor einigen Wochen bereits einen Formcheck absolviert, bevor der neue Klub des langjährigen FSV-Machers Uli Sauerborn am Sonntag zum Pflichtspielauftakt zu Gast war.

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FSV Werdohl schafft Pokal-Coup gegen FC Iserlohn

8. August 2016

Philip Fischer (rechts) und die FSV Werdohl düpierten den FC Iserlohn um Torhüter Daniel Dreesen.

Werdohl – Geschichte wiederholt sich: Wie schon in der vergangenen Saison hat Fußball-Landesligist FSV Werdohl in der ersten Runde des Westfalenpokals für eine Überraschung gesorgt. Diesmal erwischte es im Riesei-Stadion Westfalenligist FC Iserlohn, der mit 1:2 (1:1, 1:1) nach Verlängerung unterlag.

Die Werdohler begannen mutig und forsch gegen davon offensichtlich überraschte Waldstädter. Der 1:0-Führungstreffer durch FSV-Kapitän Lukas Kessler, der die Szene mit einem sehenswerten Außenristpass aus den durchstartenden Falk Fischer selbst eingeleitet hatte, war verdient (31.).

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FSV Werdohl gewinnt Testspiel in Sundern mit 4:2

5. August 2016

Faruk Cakmak (Mitte) und die FSV erarbeiteten sich in Sundern eine 3:0-Pausenführung.

Sundern – Mindestens eine Halbzeit lang herrschten am Mittwochabend klare Verhältnisse im Röhrtalstadion. Dann ließ Fußball-Landesligist FSV Werdohl den Gastgeber TuS Sundern im Testspiel nach einer 3:0-Führung noch etwas verkürzen, siegte am Ende aber dennoch standesgemäß mit 4:2.

Dass nach 45 Minuten für den neutralen Beobachter vieles auf einen eher langweiligen Abend hindeutete, war nicht zuletzt einem bis dahin schläfrigen Auftritt des Bezirksligisten zu verdanken. So kamen die Werdohler durch Sunderaner Schlafmützigkeiten in der Abwehr zu einer frühen 2:0-Führung, die Cem Aktan (4.) und Maciej Maciejewski (12.) besorgten.

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