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Der Matchplan geht auf

13. November 2017

Statt auf der rechten Außenbahn durfte Werdohls Rejhan Zekovic, hier im Zweikampf mit BSV-Kapitän Marcel Dickehut (rechts), im Sturmzentrum wirbeln. Mit Erfolg: Zekovic besorgte neun Minuten vor Schluss den 3:0-Endstand.

Werdohl – Die im Vorfeld von Trainer Manuel Sander geforderte Wiedergutmachung für den blassen Auftritt seiner Elf bei der 0:2-Niederlage in Hüsten wurde erfolgreich betrieben. Mit 3:0 (1:0) behauptete sich die FSV Werdohl am Sonntag gegen den MK-Rivalen BSV Menden und ist mit 29 Zählern nun erster Verfolger von Landesliga-Primus RSV Meinerzhagen.

„Unser Matchplan ist voll aufgegangen. Im Grunde genommen lassen wir über 90 Minuten ja nicht eine ernsthafte Torchance des BSV zu“, wirkte „Manni“ Sander überaus zufrieden mit seiner Mannschaft, die zwar im bewährten 4-4-2-System, aber doch auffällig kompakter im Defensivverhalten agierte. Die Werdohler jedenfalls standen deutlich tiefer als in den vorangegangen Partien, in denen das Pressing eher schlecht als recht funktioniert hatte.

Hines und Cakmak fanden sich zunächst wie auch Schröder etwas überraschend neben dem verletzten Kapitän Kessler auf der Bank wieder. Die rechte Außenbahn wurde von Spais beackert, im Zentrum zogen Kroll und El Alami die Fäden, auf der linken Bahn durfte Fischer von Beginn an ran. Und im Angriff tauchte neben Bektas der fleißige Zekovic auf.

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Musella wirft das Handtuch, Özalp übernimmt

2. November 2017

Domenico Musella trat als Trainer der FSV Werdohl II zurück.

Werdohl – Domenico Musella ist nicht mehr Trainer des Fußball-B-Kreisligisten FSV Werdohl II. Einen Tag nach der deprimierenden 2:6-Heimniederlage gegen den LTV 61 II warf der 29-Jährige das Handtuch.

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FSV zähmt die „Zebras“ erst spät

30. Oktober 2017

Doppeltorschütze für die FSV gegen Hennen: Lukas Kessler (links).

Werdohl – Was für eine mitreißende zweite Halbzeit am Riesei: Mit einem wahren Kraftakt zwang die FSV Werdohl den MK-Rivalen SC Hennen nach zwischenzeitlichem 1:2-Rückstand noch mit 4:3 in die Knie. Kapitän Lukas Kessler erzielte in der Nachspielzeit den umjubelten Siegtreffer für die FSV, die damit ihre Negativserie gegen den Angstgegner aus dem Iserlohner Norden beendete und dem Landesliga-Spitzenduo FC Lennestadt und RSV Meinerzhagen weiter dicht auf den Fersen bleibt.

„Ein echter Arbeitssieg“, atmete Werdohls Trainer Manuel Sander nach exakt 96 intensiven Minuten tief durch – und traf den Nagel auf den Kopf. Die im Tabellensumpf feststeckenden „Zebras“ waren in Spiel eins nach der Trennung von Trainer Kevin Hines beileibe kein Freiwild, verkauften sich äußerst teuer und waren ganz nah dran an einem überraschenden Punktgewinn.

Aus einer kompakten Defensive heraus suchten die Nordkreisler ihr Glück, gingen keinem Zweikampf aus dem Wege und setzten über die Außenbahnen vereinzelte Nadelstiche. Für das Spiel der FSV wäre ein frühes Tor sicherlich hilfreich gewesen, SC-Schlussmann Grochla aber war bei einem Kopfball von Zekovic auf der Hut, verhinderte mit dem Fuß den frühen Gegentreffer (11.). Mit dem Fuß war Grochla auch gegen den durchstartenden Kessler in Minute 34 zur Stelle, allerdings strafbar an der Strafraumkante. Schiedsrichter Götz (Wenden) zeigte nach Rücksprache mit seinem Assistenten auf den Punkt – und der Gefoulte verwandelte höchstpersönlich zum 1:0.

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FSV Werdohl strauchelt nach Pokal-Aus auch in Attendorn

9. Oktober 2017

Kapitän Lukas Kessler (rechts) und die FSV Werdohl hatten gegen zweikampf- und konterstarke Attendorner einen schweren Stand und unterlagen nicht unverdient mit 0:1.

Attendorn – Nach dem 1:2-Aus im Kreispokal gegen den RSV Meinerzhagen war die Siegesserie der FSV Werdohl ohnehin nur noch eine „Liga-Serie“ gewesen. Nun ist aber auch diese dahin: Nach zuvor sechs Siegen in Folge unterlag der Fußball-Landesligist am Sonntag beim SV Attendorn mit 0:1 (0:1).

Hatte Werdohls Trainer Manuel Sander die Pleite im Pokal-Südkreis-Derby auch aufgrund umstrittener Schiedsrichterentscheidungen noch als ungerecht empfunden, so räumte der 33-Jährige diesmal ein, dass Attendorn der verdiente Gewinner eines selten hochklassigen, aber stets spannenden und mitunter hitzigen Landesliga-Kampfes war. „Das war gar nichts von uns. Keine Einstellung zum Spiel, keine Einstellung zum Gegner gefunden“, konstatierte Sander.

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RSV Meinerzhagen gewinnt Pokal-Derby in Werdohl

4. Oktober 2017

Des einen Freud, des anderen Leid: Der Werdohler Fisnik Zejnullahu (rechts) traf für Meinerzhagen zum 0:1, Faruk Cakmaks (Zweiter von rechts) Lattenabpraller sah der Schiri nicht im Tor.

Werdohl – Die Revanche ist aus Sicht des RSV Meinerzhagen geglückt: Keine vier Wochen nach dem Aufeinandertreffen in der Fußball-Landesliga gewannen die Volmestädter am Dienstag im Kreispokal-Viertelfinale bei der FSV Werdohl mit 2:1 (0:0). Die Treffer für die Gäste erzielten zwei ehemalige Werdohler.

Gewisse Parallelen zum Südkreis-Derby in der Liga, das die FSV mit 1:0 etwas glücklich, aber keineswegs unverdient gewonnen hatte, waren bei der Neuauflage unverkennbar. Höhere Ballbesitzanteile verzeichnete Meinerzhagen, hatte gegen gut eingestellte Gastgeber aber zunächst Mühe, in die torgefährlichen Räume zu kommen.

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FSV Werdohl feiert auch in Gerlingen einen 1:0-Sieg

25. September 2017

Kapitän Lukas Kessler (rechts) traf zum 1:0-Sieg der FSV Werdohl in Gerlingen.

Gerlingen – Die Dinge wiederholen sich, und das aus Sicht der FSV Werdohl inzwischen in schöner Regelmäßigkeit. Beim FSV Gerlingen feierte der Fußball-Landesligist am Sonntag seinen inzwischen vierten 1:0 (0:0)-Punktspielsieg in Serie.

„Mein Lieblingsergebnis ist das nicht“, knurrte Werdohls Trainer Manuel Sander, der sich darüber ärgerte, dass seine Elf nicht das zweite Tor nachlegte. Bis überhaupt dieses eine, letztlich entscheidende gefallen war, war es für die Gäste aus dem Lennetal ein beschwerlicher Weg.

Das hatte seine Ursachen zum einen darin, dass die FSV ungewohnte taktische Schwächen zeigte – mit Marius Maus ließ sich einer der beiden defensiven Mittelfeldspieler oft unnötig tief zwischen die Innenverteidiger fallen. Zum anderen mangelte es im eigenen Offensivspiel oftmals an Tempo und Genauigkeit, so dass es die Sander-Elf vor allem in den ersten 45 Minuten selten gefährlich vor den Gerlinger Kasten schaffte.

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